Institut für Psychotraumatologie Hamburg  

 

 

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Zusatzqualifizierung zur / zum FachberaterIn in Psychotraumatologie:

Diese Fachfortbildung richtet sich insbesondere an psychosoziale Fachleute, HausärztInnen, Einsatzkräfte und RettungsteammitarbeiterInnen, die mit traumatisierten Menschen und deren Angehörigen arbeiten oder dies in Zukunft vorhaben (siehe TeilnehmerInnenvoraussetzungen umseitig).

Die Fortbildung besteht aus 7 Modulen, die jeweils am Freitag von 12 - 19 Uhr sowie Samstag von 10 - 17 Uhr im Studio Kinesis, Bahrenfelder Str. 201 (Hinterhof links) 22765 Hamburg stattfinden. Zusätzlich muss mind. ein Wahlseminar (jeweils ein Freitag) plus 1 Supervisionstag (Samstag) in Kassel belegt werden. Insgesamt besteht die Fortbildung, die als Jahresgruppe angelegt ist, aus 8 Wochenenden und einem Abschlusskolloquium.

Die Fortbildung wird durchgeführt von langjährigen MitarbeiterInnen des Zentrums für Psychotraumatologie. Sie vermittelt Kompetenzen für die Beratung und Begleitung von traumatisierten Menschen.

Alle Seminare beinhalten neben den theoretischen Seminarinhalten genügend praktische Übungseinheiten, um die vermittelten Inhalte einzuüben.


                    
Unser Veranstaltungsort für die Weiterbildung, das Studio Kinesis.

In Kooperation mit dem
Zentrum für Psychotraumatologie e.V.


Zentrum für Psychotraumatologie e.V.

₪ Zur Anmeldung

E-Mail:
traumazentrum@web.de

Website: www.psychotraumazentrum-kassel.de
 







Die AGBs und den Flyer können Sie herunterladen indem Sie die Buttons mit der rechten Maustasten anwählen und 'Ziel speichern unter...' auswählen.

   

   

Modul 1

Grundlagen I:

Termine 2012

 

 

Beschreibung

  • Motivation für die Fortbildung

  • Traumadefinition, PTSD

  • Akuttrauma

  • Neurobiologische Grundlagen

  • Schutz- und Risikofaktoren

  • Erprobung und Distanzierungs- und Reorientierungsübungen

30.03.2012
31.03.2012

 

   

Referentin

Regine Land

   

   

   

Modul 2

Grundlagen II:

Termin 2012

 

 

 

Beschreibung

  • Was macht das Chronische an Traumatisierung aus?

  • Posttraumatische Diagnosen fassen die Auswirkungen zusammen

  • Typische Gewaltfolgen als Ressourcen betrachtet (Selbstverletzung, Suizidalität, Schuldgefühle, Täterintrojekte)

  • Dissoziative Störungen bis zur DIS, die Ursachen und Hintergründe

27.04.2012
28.04.2012

 

 

Referentin

Sylvia Schramm

 

 

 

Modul 3

Beratungskompetenzen

Termin 2012

 

 

 

Beschreibung

Strukturen Organisierter Gewalt

Theorie, viele praktische Übungen, Schärfung des Handwerkzeugs für spezielle Beratungsanliegen:

  • Haltung in Beratung von traumatisierten Menschen

  • Welche Techniken eigen sich für welche Fragestellung in der Beratungssituation?

  • Welche Techniken eignen sich zu welchem Zeitpunkt?

  • Zielfokussierung, Beratungssetting, Sinn und Ausgestaltung der Verträge mit Traumatisierten

25.05.2012
26.05.20212

 

 

Referentin

Friedegunde Bölt

 

 

 

Modul 4

Diagnostik und Ansätze der Traumabehandlung

Termine 2012

 

 

 

Beschreibung

  • Wie geschieht Eindrucksbildung in der Beratung?

  • Theoretische und praktische Arbeit mit Fragebögen (KTI, FDE)

  • Übung zum Anti-Suizidbündnis

  • Die Phasen und Grundhaltungen der Traumatherapie

  • Klärung: wann stationär, wann ambulant?

  • Orientierende Vermittlung der gängigen Ansätze (EMDR, Screen, VT, Innere Bühne) mit Beispielen

15.06.2012
16.06.2012

 

 

Referentin

Sylvia Schramm

 

 

 

Modul 5

Selbstfürsorge zur Burnout Prävention

Termine 2012

 

 

 

Beschreibung

  • Eigendiagnostik zum Burnout-Risiko

  • Sekundärtraumatisierung und Mitgefühlserschöpfung

  • Resilienz und Ressourcen wahrnehmen und erweitern

  • Achtsamkeits- und Imaginationsübungen

  • Auseinandersetzung mit Sinnfragen

17.08.2012
18.08.2012

 

 

Referentin

Regine Land

 

 

 

Modul 6

Traumarelevante rechtliche Grundlagen / Häusliche Gewalt

Termine 2012

 

 

 

Beschreibung

  • Opferschutzgesetze (Gewaltschutzgesetz, Stalking-Gesetz, OEG) in Theorie und Praxis

  • Strafrecht

  • Glaubwürdigkeitsgutachten

  • Rechte und Pflichten der Opfer und BeraterInnen / TherapeutInnen

  • Häufigkeit, Formen und Folgen häuslicher Gewalt

  • Warum bleiben Frauen in einer Gewaltbeziehung?

  • Interventionsstrategien, Gesprächsführung

14.09.2012
15.09.2012

 

 

Referentin

Claudia Igney

 

 

 

Modul 7

Gesellschaftsrelevante Fragestellungen zum Psychotrauma

Termine 2012

 

 

 

Beschreibung

Theorie und Selbsterfahrung:

  • Traumatheoretische Erklärungsansätze für die Entstehung von Gewalt

  • Auswirkungen von struktureller Gewalt auf die Resilienzerfahrung

  • Die Rolle der Bindungserfahrungen bei Entwicklung von Gewaltbereitschaft

  • Kulturspezifische Identifikationsmuster, Kulturelle Dimensionen, Interkulturelle Kompetenz in der Beratung

  • Migration, der Begriff des Fremden, Gewalterfahrung im kulturellen Kontext, Kollektivtraumatisierung

  • Die besondere Dynamik der Folter und deren Konsequenzen auf die Beratung

19.10.2012
20.10.2012

 

 

Referentin

Friedegunde Bölt

 

 

 

Modul 8

Wahlseminare und Supervisionstag

Termine 2012

 

 

 

Beschreibung

  • Die Wahlseminare finden ab 2012 alle in Kassel statt, damit auch die TeilnehmerInnen aus Hamburg die Auswahl über alle angebotenen Themen haben.

  • Eine Übersicht ist nachfolgend einsehbar und auch über die Internetseite des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel: www.psychotraumazentrum-kassel.de möglich

  • Weiter Veranstaltungen de IfP entnehmen Sie bitte der Webseite www.ifp-hamburg.de

Werden individuell von den TeilnehmerInnen gewählt

 

 

Flyer Wahlseminare:

 

 

 

I.

Neurologie und Trauma

Termine:

 

 

 

  • Hirnentwicklung und Plastizität des Gehirns und die unterschiedlichen strukturellen Veränderungen des Gehirns bei komplex traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

  • Abläufe sowohl bei akuten Belastungen wie auch chronischer Traumatisierung werden erläutert

  • Veränderungen des Vegetativen Nervensystems durch Trauma aber auch durch Bindungsstörungen bei Kindern

  • Das Schmerzgedächtnis des Körpers

  • Gedächtnisstörungen bei Traumata

  • Welche Rolle spielt die Psychoedukation über neurologische Veränderungen bei den Betroffenen, was kann sich auch durch Therapie ändern.

09.11.2012
10.11.2012

 
 

 
 

Referentin

Pia Heckel

 
 

 
 

 

II.

Möglichkeiten der unterstützenden Körperarbeit in der Beratungssituation

Termine

 

 

 
 

Beschreibung

  • Welche körpertherapeutischen Methoden eigenen sich für welches Setting (Unterschied Beratung versus Psychotherapie)

  • Sicherheitsgebende und stabilisierende körperorientierte Angebote kennen lernen

  • Ressourcen stärkende und "alltagstaugliche" Angebote in der Beratung und für KlientInnen in Eigenanwendung

  • Eigene körperliche Übertragungs- und Gegenübertragungsmomente wahrnehmen und damit umgehen lernen

16.11.2012
17.11.2012

 
 

 
 

Referentin

Rosi Nussgräber

 
 

 
 

 

III.

Schmerzverarbeitung und Trauma

Termine

 

 

 
 

Beschreibung

  • "Körperschmerz = Seelenschmerz?"

  • Schmerz und Schmerzverarbeitung, neurophysiologische Verständnismodelle, das Schmerzgedächtnis, Funktion und Dysfunktion des Schmerzes verstehen

  • Psychologisches Verständnis, Kontextfaktoren, Sinnhaftigkeit

  • Posttraumatische Schmerzsyndrome, somatoforme Dissoziation

  • "Der Körper vergisst nicht", Schmerzen nach Folter und Misshandlung

  • Diagnostik, Gegenübertragung, Fallvignetten

  • Was hilft bei Schmerz?, Praktische Übungen werden in die Fortbildung integriet

23.11.2012
24.11.2012

 
 

 
 

Referentin

Dorothera Grodd

 
 

 
 

 

IV.

Stabilisierende Begleitung bei Menschen mit selbstverletzendem Verhalten

Termine

 
 

 

 
 

Beschreibung

  • Verschiedene Erklärungsansätze für Selbstschädigung

  • Die unterschiedlichen Problemebenen, die sich im SVV zeigen

  • Exakte Analysen für das SVV

  • Die daraus resultierenden Veränderungsansätze, die bei der Stabilisierenden Begleitung der Beachtung bedürfen

  • Übungen und Anleitung für ein Trainingsprogramm auf allen 5 Ebenen, auf denen die Copingstrategien modifiziert werden sollten

30.11.2012
01.12.2012

 
 

 
 

Referentin

Friedegunde Bölt

 
 

 
 

 

Modul 9

Abschlusskolloquium

Termin

 
 

 

 
 

Beschreibung

Abschlussgespräch mit einem praktischen und theoretischen Anteil

  • Abschließende Gespräche über die psychotraumatologischen Beratungskompetenzen mit der Fortbildungsreferentinnen

19.01.2013 (Uhrzeit: 10.00 - 17.30)

 
 

Hinweise

Erst möglich zu belegen, wenn mindestens ein Wahlseminar absolviert wurde.

 
 

 
 

 

V.

Vertiefungsseminar: Beratungskompetenzen 2

Termin

 
 

 
 

Hinweise

  • Findet eventuelle gegen Ende 2012 statt.

 
 

 

Teilnahmebedingungen

 


Kosten: € 235 pro Seminar,

€ 140 für das Abschlusskolloquium,

inklusive Pausenimbiss und Getränke, sowie alle Skripte und Unterlagen

Dauer: 1 Jahr

(16 Unterrichtsstunden pro Seminar, insgesamt 144 Stunden)

 

 

Referentinnen:

 

 

Friedegunde Bölt

Psychologische Psychotherapeutin, Klinische Psychologie; Ausbildungen und Fortbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Gruppentherapie und Musiktherapie; Verhaltenstherapie, Traumatherapie, EMDR, MPC und hypnotherapeutischen Techniken; seit 1987 psychotherapeutische Tätigkeit in psychiatrischer Tagesklinik; 1999 Gründungsmitglied des Zentrums für Psychotraumatologie e.V. gemeinsam mit Michaela Huber. Dort seither im Vorstand tätig. Mitglied im SbE-Team (Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen) Nordhessen seit 2001.

 

   

Regine Land

Dipl. Sozialarbeiterin, Praxis für Psychotherapie in Kassel seit 1995; Arbeit mit Kindern und Jugendlichen; ab 1990 Frauenbildungsarbeit; Ausbildung in Körperpsychotherapie, Klinischer Hypnose, Traumatherapie und EMDR; Weiterbildung im Bereich Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen; Mitarbeiterin im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. Kassel seit 1999.

   

   

Claudia Igney

Sozialwissenschaftlerin (M.A.),Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Osnabrück, seit 1991 in der Anti-Gewalt-Arbeit und im Bereich Frauengesundheit(sförderung) aktiv, ehemalige Landeskoordinatorin des Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern (dort v. a. zuständig für die Bereiche Schutz- und Beratungsangebote für Opfer, Optimierung der gesundheitlichen Versorgung, Täterarbeit, Fortbildungen für Polizei, SozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens),seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig bei VIELFALT e.V., Verein zur Information über Trauma und Dissoziation.

   
 

   
 

Dorothea Grodd

Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie, langjährige Tätigkeit als Oberärztin, jetzt niedergelassen in eigener Praxis in Kassel, Klinische Erfahrungen im Rahmen der Fachärztinnenausbildungen in Onkologie, Psychosomatik, Psychiatrie und Neurologie. Als Oberärztin bis 2004 Aufbau und Leitung einer Psychotraumatherapieabteilung in einer Rehaklinik; Schwerpunkt: Arbeit mit chronisch und komplex traumatisierten Menschen. Ausbildungen in tiefenpsychologisch fundierter Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Gestalttherapie, zertifizierte EMDR-Therapeutin, EMDR-Supervisorin, spezielle Psychotraumatherapie DEGPT.

   
 

   
 

Rosi Nussgräber

Körpertherapeutin, Dipl. Sozialpädagogin, Studium der Sozialpäd. mit Schwerpunkt „Frauenbildungsarbeit“. Ausbildung in Tanztherapie und Integrativer Bewegungstherapie (FPI), 1987-92 Mitarbeiterin im FrauenForum e.V. Kassel, seit 1994 als Körpertherapeutin in stationärer Psychotherapie tätig, hier Körperarbeit mit traumatisierten Menschen; Weiterbildung in Stressmanagement, Erfahrung in Yoga, Qi Gong und struktureller Körperarbeit

   
 

   
 

Pia Heckel

Heilpraktikerin, tätig in eigener Praxis seit 1998 mit dem Schwerpunkt Klassische Homöopathie (SHZ-zertifiziert) und Gesprächstherapie. Tätig als Dozentin für Neurologie und Psychiatrie seit 1998 an verschiedenen Hamburger Heilpraktik-Schulen. Studium der Psychologie. Fortbildung zur Fachberaterin Psychotraumatologie am Zentrum für Psychotraumatologie in Kassel 2005. Veranstaltung von Fortbildungen in Psychotraumatologie seit 2005. Seit 2006 Organisation der Fachfortbildung zur FachberaterIn Psychotraumatologie in Hamburg in Kooperation mit dem Zentrum für Psychotraumatologie Kassel. Vorträge zu verschiedenen Aspekten der Psychotraumatologie, Schwerpunkt Neurobiologie und Trauma.

   
 

   
 

Sylvia Schramm

Psychologische Psychotherapeutin; Approbation für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie; Ausbildungen in Traumatherapie, Imaginative Techniken, EMDR, Psychodrama, Verhaltenstherapie; seit 1994 in Psychosomatischen Kliniken (Vogelsbergklinik, Hardtwaldklinik) als Einzel - und Gruppentherapeutin; seit 2000 eigene Praxis mit traumatherapeutischem Schwerpunkt; Vorstandsfrau im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. seit 2002; Entwicklung des ambulanten Stabilisierungstrainings für traumatisierte Frauen.