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Jahresfortbildung:
Organisierte Rituelle Gewalt und
Komplextrauma. Kompetenzstärkung
für Begleitung / Beratung /
Therapie: |
![]() MOSAIK ![]() Vielfalt e.V. Bremen ![]() Zentrum für Psychotraumatologie e.V. ₪ Zur Anmeldung Die AGBs und den Flyer können Sie herunterladen indem Sie die Buttons mit der rechten Maustasten anwählen und 'Ziel speichern unter...' auswählen. |
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| Modul 1 | Grundlagen I: Gewalt, Trauma Dissoziation | Termin | ||
| 05.11.2011 | ||||
| Beschreibung |
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| Referentinnen | Claudia Igney & Barbara Knorz | |||
| Modul 2 | Grundlagen II: Multiple Innenwelt | Termin | ||
| 03.12.2011 | ||||
| Beschreibung |
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| Referentin | Sylvia Schramm | |||
| Modul 3 | Grundlagen III: Gewaltdynamik | Termin | ||
| 14.01.2012 | ||||
| Beschreibung |
Strukturen Organisierter Gewalt
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| Referentinnen | Claudia Igney & Barbara Knorz | |||
| Modul 4 | Grundlagen IV: Programmierung | Termin | ||
| 18.02.2012 | ||||
| Beschreibung |
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| Referentinnen | Claudia Maria Fliß & Sylvia Schramm | |||
| Modul 5 | Vertiefungswochenende 1: Kompetenzstärkung für die Beratung und Begleitung von Aussteigerinnen | Termine | ||
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24.03.2012 25.03.2012 |
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| Beschreibung |
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| Referentin | Sylvia Schramm | |||
| Modul 6 | Vertiefungswochenende II: Psychotherapeutische Interventionen | Termin | ||
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21.04.2012 22.04.2012 |
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| Beschreibung |
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| Referentin | Claudia Maria Fliß | |||
| Modul 7 | Selbstreflexion und Supervision I: Tag zur Selbstfürsorge | Termin | ||
| 19.05.2012 | ||||
| Beschreibung |
Theorie und Selbsterfahrung:
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| Referentinnen | Claudia Igney & Barbara Knorz | |||
| Modul 8 | Selbstreflexion und Supervision II: Supervisionstag | Termin | ||
| 09.06.2012 | ||||
| Beschreibung | Zeitweise in berufsspezifischen Gruppen, zeitweise gemeinsam. | |||
| Hinweise | Bei Bedarf auch Systemaufstellungen möglich. | |||
| Referentinnen | Claudia Maria Fliß & Sylvia Schramm | |||
| Teilnahmebedingungen | ||||
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Kosten: € 120 pro Tagesseminar, € 240 pro Wochenendseminar, inkl. Imbiss, Getränke sowie alle Skripte und Unterlagen Beginn: November 2011 Dauer: 1 Jahr (8 Unterrichtsstunden pro Tagesseminar, 16 Unterrichtsstunden pro Wochenendseminar) Ort und Zeit: Alle Module finden in der Praxis von Dr. Claudia Berner, Friesenweg 1, 22763 Hamburg statt, die Tagesseminare samstags von 11-18h, die Wochenendseminare samstags, 11-18h und sonntags, 10-17h. Seminarorganisation: Pia Heckel, Tel. 040 - 450 351 39 www.ifp-hamburg.de, ifp-hamburg@web.de TeilnehmerInnen - Voraussetzungen: TeilnehmerInnen der Jahresgruppe sollen mind. drei Jahre Berufserfahrung in ihrem angestammten Beruf haben sowie Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Angesprochen sind Fachleute wie z.B. SozialarbeiterInnen, PädagogInnen, PsychotherapeutInnen, HausärztInnen, HeilpraktikerInnen, KrankenpflegerInnen, ErzieherInnen, SeelsorgerInnen, PolizistInnen, JuristInnen. Die Extratage sind auch offen für weitere Berufsgruppen und private UnterstützerInnen (siehe Beiblatt). Anmeldeformulare finden Sie unter Anmeldung. |
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| Extratage |
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| Einzelmodul 1 | Extratage A: Pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen | Termine | ||
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22.09.2012 23.09.2012 |
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In der pädagogischen Arbeit,
Beratung und Seelsorge begegnen
uns Kinder und Jugendliche mit
traumatischen Erfahrungen. Bei
dauerhaften Gewalterfahrungen im
physischen, psychischen und
sexuellen Bereich gelingt das
Überleben nur durch das
Abspalten von traumatischen
Erlebnissen und den damit
verbundenen Gefühlen und
Gedanken. Dieser Mangel an
Integration spiegelt sich im
Körper, aber auch in den
Alltagsbeziehungen wider und ist
für Fachleute und HelferInnen
eine spezielle Herausforderung. An einem ersten Seminartag sollen zunächst Grundlagen über Rituelle Gewalt, Dissoziation, Programmierung und innere Systeme von betroffenen Menschen gelegt werden. Praxisbeispiele unterstützen die Inhalte. Dabei soll die Möglichkeit zum Austausch nicht zu kurz kommen. Die zentrale Bedeutung von Bindung bei der Traumaverarbeitung unter Berücksichtigung der kindlichen Entwicklungsstufen sowie das scheinbar normale, aber dennoch verrückte Alltagsleben der Betroffenen zu verstehen, sind entscheidend, damit die Hilfe nicht an den Ursachen vorbeiläuft. Der zweite Seminartag berücksichtigt das alltägliche Leben von Kindern und Jugendlichen mit dissoziativen Persönlichkeitsstrukturen. Wie gelingt es, den Alltag mit einer „Gruppe“ zu bewältigen? Was bedeutet es für Familie, das schulische Umfeld und die Freizeit? Es geht auch um Krisenbewältigung von Betroffenen mit rituellen Gewalterfahrungen. Wo sind Möglichkeiten, wo Grenzen? Die Seminartage sollen zur Aufklärung, Stärkung und Ermutigung beitragen. Kosten: € 240 inkl. Imbiss, Getränke sowie Skripte und Unterlagen Ort und Zeit: Praxis Dr. Claudia Berner, Friesenweg 1, 22763 Hamburg Samstag, 11-18h und Sonntag, 10-17h. Seminarorganisation: Pia Heckel, Tel. 040- 450 351 39 www.ifp-hamburg.de, ifp-hamburg@web.de |
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| Referentin | Anette Prigge | |||
| Einzelmodul 2 | Extratage B: Stärkung für private Ausstiegsbegleiterinnen | Termin | ||
| 27.10.2012 | ||||
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Private AusstiegsbegleiterIn zu
sein, heißt, unmittelbar
mitzuerleben, was Ausstieg aus
Organisierter und Ritueller
Gewalt bedeutet. Niemand ist so
nah an Angst, Ohnmacht, Hoffnung
und Schmerz der AussteigerIn und
kaum jemand erlebt die Folgen
von Täterbedrohung und
Programmierungen so direkt mit
wie FreundInnen, PartnerInnen
und andere begleitende
Angehörige. Dabei bewegen sich
die eigenen Gefühle und Gedanken
oft in einem Spannungsfeld von
Rettungsfantasien,
Rachegedanken, Verzweiflung und
Erschöpfung. Der Alltag kann
bestimmt sein von dem Gefühl,
niemals Pause machen zu dürfen
und immer präsent sein zu müssen
in Anbetracht der Bedrohung.
Gleichzeitig bleiben private
UnterstützerInnen mit ihren
Erfahrungen oft allein und
müssen sich individuelle Wege
suchen. An diesem Seminartag wollen wir uns damit beschäftigen, was Ausstiegsbegleitung eigentlich bedeutet und was Voraussetzungen für eine gelungene Begleitung sind. Was können generell Schwierigkeiten und Fallen sein – wo liegen die Grenzen dessen, was Einzelne tragen können und wollen? Es wird Möglichkeiten für die TeilnehmerInnen geben, sich die eigene Situation anzuschauen und zu überlegen, was gebraucht wird. Dabei wird es viel Platz für Stärkendes, für Übungen und Angenehmes geben. Kosten: € 120 inkl. Imbiss, Getränke sowie Skripte und Unterlagen Ort und Zeit: Praxis Dr. Claudia Berner, Friesenweg 1, 22763 Hamburg Samstag 11-18h Seminarorganisation: Pia Heckel, Tel. 040- 450 351 39 www.ifp-hamburg.de, ifp-hamburg@web.de * Beide Referentinnen sind Mitarbeiterinnen bei Vielfalt e.V. und dort in der Beratungs-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu DIS/„Viele-Sein“ und Rituelle Gewalt tätig. Beide haben langjährige Erfahrung in der Ausstiegsbegleitung und in der Begleitung unterstützender Menschen aus dem sozialen Umfeld. |
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| Referentinnen | Andrea Rüppell & Lydia Maltis * | |||
| Referentinnen: | ||||
| Claudia Maria Fliß | Psychologische Psychotherapeutin, Verhaltenstherapie und Körperorientierte Psychotherapie, eigene Praxis in Bremen, mehr als 20-jährige Erfahrung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen. Zusatzqualifikation Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), Supervisorin (BDP, DVT, DGVT). Zusammen mit Claudia Igney Herausgeberin der Handbücher „Trauma und Dissoziation“ (2008) und „Rituelle Gewalt“ (2010), Pabst Science Publishers. | |||
| Barbara Knorz | Diplom-Pädagogin, Hebamme. Mehr als 10-jährige Erfahrung in der Begleitung/Unterstützung von Überlebenden sexualisierter Gewalt. Ehemalige Mitarbeiterin eines politisch orientierten Frauennotrufs und über 10 Jahre Arbeit in der Frauen- und Mädchenberatung. Geprägt durch Werte, Grundhaltung und Erfahrungen in der feministischen Notrufarbeit. Tätigkeiten im Bereich der Frauengesundheit, v.a. der Prävention im Sinne der Förderung von Lebendigkeit, Selbstfürsorge und „Gesundheit“. Kinderschutzarbeit, Schwangerenberatung. Eigene Praxis „Sonnentropfen“: Beratung und Hebammenarbeit v.a. für von Gewalt betroffene/traumatisierte Frauen. Mitarbeit bei Vielfalt e.V., Autorin im Handbuch „Rituelle Gewalt“ (s.o.). | |||
| Claudia Igney | Sozialwissenschaftlerin (M.A.),Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachhochschule Osnabrück, seit 1991 in der Anti-Gewalt-Arbeit und im Bereich Frauengesundheit(sförderung) aktiv, ehemalige Landeskoordinatorin des Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern (dort v. a. zuständig für die Bereiche Schutz- und Beratungsangebote für Opfer, Optimierung der gesundheitlichen Versorgung, Täterarbeit, Fortbildungen für Polizei, SozialarbeiterInnen und MitarbeiterInnen des Gesundheitswesens),seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig bei VIELFALT e.V., Verein zur Information über Trauma und Dissoziation. | |||
| Lydia Maltis | Künstlerin und Autorin, Arbeit mit Sprache, Farbe, Klang und Worten, mit Datenbanken, EDV, Content Management Systemen (CMS). Mitarbeiterin von Vielfalt e.V. und dort in der Beratungs-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu DIS/ "Viele-Sein" und Rituelle Gewalt tätig. | |||
| Anette Prigge | Heilpädagogin, Christliche Beraterin, Seelsorgerin nach Team F, Einzel- u. Paarberatung, Eheseminare; 15-jährige Erfahrung in der Arbeit mit Pflegekindern mit schweren Verhaltens- u. emotionalen Störungen, Erfahrung in der pädagogischen Arbeit mit komplextraumatisierten Kindern und Jugendlichen mit rituellen Gewalterfahrungen; ehrenamtlich verantwortlich für die Leitung einer Intervisionsgruppe für Seelsorger. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Professionalisierung von Seelsorgern im ehrenamtlichen Dienst durch Organisation von Fortbildungsangeboten und Supervision. | |||
| Andrea Rüppell | Psychologische Psychotherapeutin, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Körperorientierte Psychotherapie, Traumatherapie für Erwachsene, Kinder und Jugendliche, seit 2007 in einer Praxis in Bremen tätig. 2010-2011 Mitarbeiterin der Beratungsstelle Schattenriss, seit 2009 Begleitung des Viele-Treff Bremen. Veröffentlichung im Handbuch „Trauma und Dissoziation“ (Hg. Fliß/Igney, Pabst Science Publishers, 2008). Mitarbeiterin von Vielfalt e.V. und dort in der Beratungs-, Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu DIS/ "Viele-Sein" und Rituelle Gewalt tätig. | |||
| Sylvia Schramm | Psychologische Psychotherapeutin; Approbation für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie; Ausbildungen in Traumatherapie, Imaginative Techniken, EMDR, Psychodrama, Verhaltenstherapie; seit 1994 in Psychosomatischen Kliniken (Vogelsbergklinik, Hardtwaldklinik) als Einzel - und Gruppentherapeutin; seit 2000 eigene Praxis mit traumatherapeutischem Schwerpunkt; Vorstandsfrau im Zentrum für Psychotraumatologie e.V. seit 2002; Entwicklung des ambulanten Stabilisierungstrainings für traumatisierte Frauen. | |||